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Google-Rezensionen lesenStrafbefehl · Strafverteidigung
Ein Strafbefehl kann eine strafrechtliche Verurteilung ohne vorherige Hauptverhandlung zur Folge haben. Lassen Sie frühzeitig prüfen, welche Entscheidung in Ihrer Situation sinnvoll ist.
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Als beschuldigte Person können Sie entscheiden, ob Sie sich zur Sache äußern, und einen Verteidiger befragen. Welche Pflichten eine konkrete Ladung auslöst, muss gesondert geprüft werden.
Nach § 410 StPO kann gegen einen Strafbefehl innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden. Entscheidend ist die rechtzeitige und formgerechte Einlegung beim zuständigen Gericht. Bewahren Sie das Schreiben und den Zustellungsumschlag auf. Eine Kontaktanfrage an die Kanzlei wahrt diese Frist nicht.
Für Ihre Entscheidung sind der konkrete Tatvorwurf, die Beweislage und die angeordneten Rechtsfolgen maßgeblich. Eine Geldstrafe wird in Tagessätzen festgesetzt; Zahl und Höhe der Tagessätze haben unterschiedliche Bedeutung. Je nach Fall können weitere Folgen hinzukommen. Die Prüfung erfolgt anhand des Strafbefehls und der Ermittlungsakte.
Ein Einspruch kann auf bestimmte Beschwerdepunkte beschränkt werden. Ob ein vollständiger oder begrenzter Einspruch zweckmäßig ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Wir besprechen die Chancen, Risiken und Kosten mit Ihnen. Bei einer Hauptverhandlung nach Einspruch ist das Gericht grundsätzlich nicht an den bisherigen Rechtsfolgenausspruch gebunden.
Halten Sie den Strafbefehl, den Umschlag mit Zustellungsdatum und weitere Schreiben bereit. Teilen Sie beim Anruf mit, wann das Schreiben zugestellt wurde. Die Einzelheiten des Vorwurfs und die Unterlagen besprechen Sie anschließend mit dem Rechtsanwalt; dafür ist das öffentliche Rückrufformular nicht vorgesehen.
Rechtliche Grundlage zur Orientierung: § 410 Strafprozessordnung. Die Beratung richtet sich nach Ihrem Einzelfall.
Vor dem ersten Kontakt
Eine erste Orientierung.
Ihre konkrete Situation besprechen wir persönlich.
Nein, ein Strafbefehl enthält eine strafrechtliche Entscheidung. Soweit kein rechtzeitiger Einspruch eingelegt wird, steht er einem rechtskräftigen Urteil gleich. Deshalb sollten nicht nur die Zahlung, sondern auch der Vorwurf und sämtliche angeordneten Rechtsfolgen geprüft werden.
Die Einspruchsfrist beträgt grundsätzlich zwei Wochen nach Zustellung des Strafbefehls. Der Einspruch muss rechtzeitig und formgerecht bei dem Gericht eingehen, das den Strafbefehl erlassen hat. Bewahren Sie den vollständigen Strafbefehl und den Zustellungsumschlag auf.
Eine gewöhnliche E-Mail ist auch mit einem eingescannten unterschriebenen Anhang kein verlässlicher Weg für einen formgerechten Einspruch. Eine Nachricht an die Kanzlei ersetzt ebenfalls keinen Einspruch beim Gericht. Betroffene können grundsätzlich schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle Einspruch einlegen; für Verteidiger und Rechtsanwälte besteht eine gesetzliche Pflicht zur elektronischen Übermittlung. Bei einer elektronischen Einreichung müssen die Anforderungen des § 32a StPO und die technischen Vorgaben erfüllt sein.
Die Zahl der Tagessätze bestimmt den Umfang der Geldstrafe nach den Regeln der Strafzumessung. Die Höhe eines Tagessatzes richtet sich nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen. Beide Angaben sind getrennt zu prüfen und werden für den Gesamtbetrag miteinander multipliziert.
Ein Einspruch kann grundsätzlich auf bestimmte Beschwerdepunkte beschränkt werden. Ob die gewünschte Beschränkung rechtlich wirksam und für Sie sinnvoll ist, muss anhand des vollständigen Strafbefehls geprüft werden. Ein Beispiel ist ein auf die Tagessatzhöhe beschränkter Einspruch; damit wird aber nicht automatisch der gesamte Vorwurf erneut geprüft.
Bei einer Hauptverhandlung nach Einspruch ist das Gericht grundsätzlich nicht an den bisherigen Ausspruch gebunden, soweit Einspruch eingelegt wurde. Eine ungünstigere Entscheidung ist deshalb möglich. Für bestimmte beschränkte Einsprüche und eine Entscheidung durch Beschluss bestehen Besonderheiten, die vor der Entscheidung geprüft werden sollten.
Im Strafbefehlsverfahren kann sich der Angeklagte grundsätzlich durch einen Verteidiger mit nachgewiesener Vertretungsvollmacht vertreten lassen. Das Gericht kann jedoch das persönliche Erscheinen anordnen. Ob Sie selbst kommen müssen, muss deshalb anhand der Ladung und gerichtlicher Anordnungen geklärt werden.
Eine Wiedereinsetzung kommt unter den gesetzlichen Voraussetzungen in Betracht, wenn Sie die Frist ohne Verschulden nicht einhalten konnten. Für den Antrag gilt grundsätzlich eine Woche ab Wegfall des Hindernisses; innerhalb dieser Frist ist auch der versäumte Einspruch nachzuholen. Lassen Sie Gründe, Nachweise und verbleibende Handlungsmöglichkeiten unverzüglich prüfen.
Der Weg zur Beratung
Sie müssen die Antwort noch nicht kennen.
Der erste Schritt ist Ihre Kontaktaufnahme.
Rufen Sie an oder bitten Sie um einen Rückruf. Nennen Sie wichtige Termine und Ihre Erreichbarkeit.
Wir klären Ihre Fragen, die benötigten Unterlagen und den Rahmen einer Beratung.
Sie entscheiden nach Besprechung der Kosten und Möglichkeiten über die Beauftragung.
Aktuelle Rechtsprechung · Strafrecht
Landgericht Trier · 28.08.2026 · 5 Qs 88/26
LG Trier, 28.08.2026 – 5 Qs 88/26: Warum eine einfache E-Mail in der elektronischen Strafakte die Form nicht wahrt. Rechtsmittel rechtzeitig prüfen.
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